Offshore-Wind: AREVA sicherte einen Offshore-Wind-Vertrag über 400 Millionen Euro in Deutschland

Bremerhaven

23. Dezember 2010

Marktführende Offshore-Windturbinen mit langfristigen Service-Dienstleistungen sind für das Windpark-Management unerlässlich. Copyright: AREVA Wind/Jan Oelker 2010

AREVA sicherte den Auftrag im Wert von 400 Millionen Euro vom größten europäischen Stadtwerke-Verbund, Trianel, zur Lieferung von 40 M5000-Turbinen für den Offshore-Windpark Borkum West II in der Nordsee.

Im Vertrag enthalten sind ebenfalls die Inbetriebnahme, Test und Voll-Service durch AREVA. Darüber hinaus hat der Kunde die Option 2011 auf den Bau von weiteren 200 Megawatt in Aussicht gestellt. Fundamente, Transport und Errichtung auf See sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Borkum West II ist 45 Kilometer von der Nordseeinsel Borkum entfernt und grenzt direkt an den ersten deutschen Windpark alpha ventus. Die Inbetriebnahme ist für den Jahreswechsel 2012/2013 vorgesehen. Nach Fertigstellung werden die Turbinen eine Gesamtleistung von 200 Megawatt generieren, d. h. ausreichend 200.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen.

Trianel Borkum West II ist das größte Windenergie-Projekt in der deutschen Nordsee und der erste kommunale Offshore-Windpark in Europa, der durch eine Bankenfinanzierung getragen wird.

Anil Srivastava, CEO der AREVA Renewables erklärt: „AREVA ist begeistert, gemeinsam eine effiziente Offshore-Lösung mit Trianel entwickelt zu haben. Wir sind glücklich darüber, dass elf führende Banken in unser Vorhaben investieren und freuen uns auf einen erfolgreichen Einsatz unserer marktführenden Offshore-Windturbinen mit langfristigen Service-Dienstleistungen, die für das Windpark-Management unerlässlich sind.“

Klaus Horstick, Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH, freut sich auf die Zusammenarbeit mit AREVA: „Die Entscheidung unserer Gesellschafter, den Baubeschluss für Borkum West II zu fassen, bestätigt unser Vertrauen in Qualität und Zuverlässigkeit der von AREVA entwickelten und produzierten Fünf-Megawatt-Offshore-Windkraftwerke.“