Offshore-Wind: eine Milliarde Euro Bankfinanzierung durch das von AREVA unterstützte Global Tech I-Projekt

Paris

26. Juli 2011

Das Offshore-Windprojekt Global Tech I, für das AREVA 80 M5000-Turbinen zur Verfügung stellt, hat eine Fremdfinanzierung in Höhe von einer Milliarde Euro aufgebracht. Als das bereits zweite von AREVA unterstützte Offshore-Windprojekt, das dies erreichte, stellt es einen neuerlichen Vertrauensbeweis der Finanzwelt gegenüber AREVAs M5000-Offshore-Windplattform dar.

Die Transaktion wurde am 7. Juli 2011 unterzeichnet. Mit dabei waren 16 Handels- und Geschäftsbanken, die Europäische Investitionsbank und die KfW Bankengruppe, die sich dazu verpflichteten, 1.047 Millionen Euro im Rahmen mehrerer Projektfinanzfazilitäten zur Verfügung zu stellen.

Global Tech I liegt 90 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste. Der Windpark wird 1,4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr erzeugen und kann damit 445.000 Haushalte mit umweltfreundlicher Elektrizität versorgen. Global Tech I wird 2012 an das nationale Stromnetz angeschlossen und 2013 komplett fertiggestellt sein.

Global Tech I ist der bisher größte durch Projektfinanzierung geförderte Offshore-Windpark überhaupt und aufgrund seiner Distanz zur Küste und der lokalen Wassertiefe eines der anspruchsvollsten derartigen Projekte der Welt. Die Projektfinanzierung deckt sowohl Konstruktion als auch Betrieb des Windparks.

Anil Srivastava, CEO von AREVA Renewables, sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit unseren Partnern Spitzenlösungen für Offshore-Windkraft zu entwickeln. Die Finanzierung von Global Tech I durch 16 europäische Banken beweist erneut die Zuverlässigkeit und Finanzierbarkeit der AREVA Wind M5000-Turbinen und dieses Projekts. Dies bedeutet einen entscheidenden Schritt für AREVAs Aufstieg im regen Offshore-Windmarkt.“

Tim Kittelhake, Managing Director von Global Tech I, fügte hinzu: „Die Kombination aus einer zuverlässigen Windturbine, starken und engagierten Lieferanten, einem sehr guten technischen Aufbau des Windparks, einem erfahrenen Projektentwickler und nicht zuletzt starken Aktionären zeigt, dass das Ziel der deutschen Regierung, bis 2020 30 Prozent der Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zu beziehen, durchaus finanzierbar ist. Dies ist ein großer Schritt für die Finanzwelt und die Offshore-Windindustrie.“