AREVA Wind zieht mit der Zentrale in die Airport-Stadt Bremen – im ersten Schritt auf rund 2.000 Quadratmeter

Bremerhaven / Bremen

13. Juli 2012

Während der heutigen Pressekonferenz erläuterte AREVA Wind ihre Motive für die Eröffnung einer Niederlassung in Bremen. Der Hersteller leistungsfähiger Offhore-Windenergieanlagen unterhält seine Blattfertigung in Stade und stellt in Bremerhaven nicht nur die Fünf-Megawatt-Windenergieanlage M5000 her, sondern betreibt dort auch einen Teststand, Offshore-Service und Ingenieurwesen (Engineering), Projektmanagement und einen großen Teil seiner Verwaltung und Trainingsmaßnahmen.

Jean Huby, Sprecher der Geschäftsführung AREVA Wind, erklärt: „Von der AREVA Wind-Zentrale in Bremen können wir durch die optimale Lage ideal unser internationales Geschäft koordinieren. Über die Fertigung in Bremerhaven und Stade hinaus wird AREVA Wind Produktionsstätten in Frankreich und Großbritannien aufbauen.“

AREVA Wind wird etwa 40 Büroräume (einschließlich Großraumbüros) im European Offshore Center, in der fünften und sechsten Etage in einer Immobilie der Europa-Center AG in der Henrich-Focke-Straße, beziehen. Daneben werden vorerst fünf Konferenzräume entstehen. Zunächst ziehen das Unternehmensmanagement und der Vertrieb in den roten Klinkerbau der Europa-Center AG, der das Gesamterscheinungsbild der Airport-Stadt optisch prägt. Das AREVA Wind-Management, der Vertrieb und andere Fachabteilungen werden sich in der neuen Zentrale ansiedeln.

Jean Huby verdeutlicht: „Den größten Bedarf an qualifizierten, engagierten Mitarbeitern haben wir derzeit im Ingenieurwesen (Engineering) sowohl für den Maschinenbau als auch für die Elektrotechnik. Daneben bauen wir stark die Bereiche Offshore-Projekt-Management und Projekt-Controlling sowie den Bereich Service aus. Darüber hinaus wollen wir uns gerade am neuen Standort in Bremen im Vertrieb und Angebotsmanagement wie auch im Technischen Support verstärken. Die Karrierechancen in unserem stark wachsenden Unternehmen sind weit überdurchschnittlich.“

Die Büroräume werden Mitte September eingeweiht. AREVA Wind wird sich als Neu-Bremer mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung schnell in Bremen integrieren. Weitere 1.700 Quadratmeter optionale Fläche steht AREVA Wind noch zur Verfügung. Die gesamte Fläche kann für rund 100 Büros genutzt werden. AREVA Wind, als Teil einer stark wachsenden Offshore-Industrie, ist hier optimal aufgestellt, um das europäische Wachstum des Fünf-Megawatt-Offshore-Windenergieanlagenherstellers zentral und nahe bei der M5000-Fertigungsstätte, Volllast-Teststand und Blattfertigung steuern zu können.

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen freut sich über die gelungene Ansiedlung von AREVA Wind. „Bremen gewinnt mit AREVA Wind neue Arbeitsplätze und erweitert seine Standortkompetenz im Bereich der Offshore-Windkraft“, sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WfB. Die Entscheidung von AREVA für Bremen erlangt außerdem vor dem Hintergrund eines aktuellen Projektes eine besondere Bedeutung.

Die Wirtschaftsförderung entwickelt zurzeit gemeinsam mit der Europa-Center AG das European Offshore Center, ein neues Zentrum zum Thema Sicherheit auf See. Als erster Partner konnte kürzlich die Gesellschaft für Maritimes Notfallmanagement mbH gewonnen werden, eine Tochter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die mit einer einzigartigen Notfallleitstelle für Offshore-Windparks für Sicherheit im norddeutschen Küstenraum sorgen will. AREVA kommt nun als weiterer Partner hinzu.

„Wir freuen uns, dass unsere Projektidee von der Branche angenommen wird und sich durch neue Partnerschaften immer mehr konkretisiert“, sagt Andreas Heyer. Das European Offshore Center richtet sich mit seinen Angeboten beispielsweise an Betreiber von Windparks, Außenbüros der Errichterfirmen, Helikopter Services und Dienstleister aus den Bereichen Projektierung, Finanzierung und Versicherung.