AREVA Deutschland
Mediencenter

Laser statt Laufsteg: Mädchen tauchen bei AREVA in die Technik ein

Erlangen

23. April 2007

Zum ersten Mal wird sich das Kerntechnik-Unternehmen AREVA NP in Erlangen am bundesweiten Girls’Day am 26. April mit einer eigenen Veranstaltung beteiligen. 35 Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren haben sich für den sechsstündigen Mädchen-Zukunftstag angemeldet.

Auf die Schülerinnen wartet ein spannendes Programm, das nicht nur Theorie wie die Bedeutung von Radioaktivität beinhaltet, sondern vor allem Einblicke in die Praxis des Unternehmens geben wird. Im Laserlabor, in dem zum Beispiel an der Optimierung von Brennelementen für Kernkraftwerke geforscht wird, können die Mädchen miterleben, wie mit dem Hochpräzisions-Laserschneider verschiedene Werkstoffe bearbeitet werden. Selbst Hand anlegen können die Mädchen beim Knacken von Passwörtern, wenn es darum geht das Thema Datensicherheit praktisch zu erfahren.

Als erste Orientierungshilfe für die spätere Berufswahl werden den Mädchen verschiedene Ausbildungsberufe bei AREVA NP vorgestellt. Das Unternehmen bietet Ausbildungsplätze unter anderem für Chemielaborant/-in, Industriekaufmann/-frau und Werkstoffprüfer/-in.

Mit mehr als 750 Neueinstellungen seit 2002 allein am Standort Erlangen gehört AREVA NP zu den am stärksten wachsenden Unternehmen der Region. Die weltweite Neubewertung der Kernenergie lässt erwarten, dass sich diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren fortsetzt. Vor diesem Hintergrund kommt dem Thema Nachwuchssicherung eine immer größere Bedeutung zu.

Das Ziel des Girls’Day ist es, bei den Mädchen Interesse gerade für „mädchenuntypische“, insbesondere technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Bereiche zu wecken. Das deckt sich mit der Unternehmensphilosophie von AREVA. Das weltweit führende Energietechnikunternehmen wird von einer Physikerin geleitet, die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, den Frauenanteil in einem besonders stark von Männern beherrschten Metier zu erhöhen.