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AREVA weiht neuen Bürogebäudekomplex in Erlangen ein

Erlangen

30. September 2010

Symbolische Schlüsselübergabe: (von links: Alfons Doblinger, Ulrich Gräber, Rüdiger Steuerlein, Dr. Wolfgang Kasper)

Das Kerntechnikunternehmen AREVA hat heute im Beisein des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann und zahlreicher weiterer Gäste aus Politik und Wirtschaft einen neuen Bürogebäudekomplex an der Henri-Dunant-Straße im Süden Erlangens feierlich eingeweiht. Die vier aneinandergereihten Gebäude bieten Platz für rund 2.200 Mitarbeiter.

„Unser Wachstum – in Erlangen und weltweit – zeigt zweierlei: Wir sind erstens in einer Branche mit Zukunft tätig. Und wir liegen zweitens mit unseren Produkten richtig“, unterstrich Ulrich Gräber, Sprecher der Geschäftsführung der AREVA NP in Deutschland. Staatsminister Herrmann betonte vor dem Hintergrund des vorgestern in Berlin verabschiedeten Energiekonzepts, dass Bayern auch in den nächsten 20 Jahren seinen Strombedarf vor allem mit Hilfe der CO2-freien Kernkraft selbst abdecken wolle. „Die Kerntechnologie war von Anfang an eine der Triebfedern des gewaltigen Wandels hin zum Hochtechnologiestandort Bayern, wie wir ihn heute erleben“, sagte der Minister und verwies darauf, dass AREVA über ihre Vorgängerunternehmen ein Pionier der Kerntechnik ist. Am Firmenstandort Erlangen beschäftigt AREVA heute mehr als 3.500 Mitarbeiter.

Olivier Wantz, Vorsitzender des Aufsichtsrats der deutschen Regionalgesellschaft von AREVA NP, sagte, dass die Kernenergie derzeit einen enormen Aufschwung erfährt und AREVA einen wichtigen Teil dazu beiträgt. So hat AREVA weltweit derzeit einen Auftragsbestand von 44 Milliarden Euro und es befinden sich vier von AREVA entwickelte Kernkraftwerke des Typs EPR™ in drei Ländern im Bau. „Die deutsche Region, unsere deutschen Kollegen und ihre Kompetenz spielen eine wichtige Rolle bei der erfolgreichen Umsetzung dieser Neubauten in Finnland, Frankreich und China“, so Wantz.

Der neue Gebäudekomplex mit dem Namen „AREVA am Bachgraben“ umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 60.000 Quadratmetern und ist bereits zum größten Teil bezogen. Unter anderem sind rund 1.600 Mitarbeiter aus einem älteren Bestandsgebäude hier eingezogen. Zu den Gebäuden gehört ferner ein Tiefgaragenbereich mit rund 500 Stellplätzen (im Außenbereich weitere 200) für PKW und weiteren 280 für Fahrräder und Motorräder. Bauherr und Investor ist die DIBAG Industriebau AG. Der Gebäudekomplex ist als „Green Building“ vor wenigen Wochen durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert worden und schloss hierbei mit einem „Gold-Status“ ab.

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