Anlagensicherheit: Kernkraftwerke dauerhaft sicher erhalten

Mehr denn je sieht sich AREVA verpflichtet, die Sicherheit in den Kernkraftwerken noch weiter zu verbessern. Unser Hauptanliegen ist es, die Betreiber – unsere Kunden – mit innovativen Technologien und herausragenden Kompetenzen zu unterstützen: damit diese auch weiterhin für die größtmögliche Sicherheit ihrer Reaktoren und Aktivitäten sorgen können.
AREVA hat die Entwicklung qualifizierter Analyseverfahren sowie aktiver und passiver Sicherheitssysteme stetig vorangetrieben. Nun haben wir das „Safety Alliance“-Programm entwickelt. Es beinhaltet auch einen Maßnahmenkatalog. Dieser umfasst eine Vielzahl an Produkten sowie Lösungen, mit denen die Betreiber von Kernkraftwerken ihre Anlagen im Betrieb auf neue Anforderungen vorbereiten und in Zukunft sicher erhalten können. Mit unserem integrierten Geschäftsmodell und unserer Erfahrung können wir Kunden bei Sicherheitsanalysen unterstützen und schnell umsetzbare Sicherheitsverbesserungen sowie optimierte Prozesse für das Sicherheitsmanagement von Anlagen erarbeiten.
One measure to enhance plant safety is the installation of passive (requiring no power supply) autocatalytic recombiners. These recombiners absorb hydrogen and thus prevent hydrogen explosions.
Unser „Safety Alliance“-Programm
Der dreistufige Rahmenplan umfasst fundierte Analyseverfahren und ein breites Portfolio an Produkten und Verfahren, mit denen sich die Anlagensicherheit verbessern lässt. Er greift bei bereits laufenden Anlagen und bei Neubauprojekten.
Drei zentrale Strategien:
1. Auslegung gegen externe Ereignisse
Die Robustheit der Anlage ergibt sich aus der Qualität der Sicherheitsmaßnahmen, mit denen potenzielle standortspezifische Risiken beherrscht werden – wie etwa extreme Witterungsverhältnisse, Überflutung, seismische Aktivität usw. Wir bieten beispielsweise fundierte PSA-Analysen (Probabilistic Safety Assessment) an, um die Ausgewogenheit der Auslegung zu überprüfen.
2. Zuverlässigkeit der Kühlwasserversorgung
Bei einem Ausfall der Kühlung muss die Zeit bis zum Wiederherstellen der Funktionalität zuverlässig überbrückt werden, um kritische Werte im Reaktor und in den Becken zu verhindern. Auf Basis einer systematischen Analyse lassen sich geeignete diversitäre Maßnahmen identifizieren, die die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls der Kühlung reduzieren (zum Beispiel Nachrüsten mit überflutungssicheren Motoren) oder die Zeit bis zum Wiederherstellen der Kühlung durch zusätzliche Anschlüsse für eine mobile Stromversorgung verkürzen.
3. Vermeiden von Umweltbelastungen
Selbst bei einem Ausfall der Sicherheitssysteme können aktive und passive Systeme verhindern, dass Radioaktivität nach außen abgegeben wird. Unsere passiven autokatalytische Rekombinatoren bauen zum Beispiel Wasserstoff ab, um Explosionen wie in Fukushima zu verhindern, während das HERMETIS-System die Atmosphäre im Containment überwacht.

