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Das Konsortium AREVA-EWN erhält Auftrag für den Rückbau der Reaktordruckbehälter-Einbauten

Erlangen

09. Juni 2017

Der Betreiber Vattenfall GmbH hat dem Konsortium AREVA-EWN den Auftrag über die Zerlegung und Verpackung der Reaktordruckbehälter-Einbauten des Kernkraftwerks Brunsbüttel* in Norddeutschland erteilt. Die Arbeiten sollen bis 2020 abgeschlossen sein. Die Beauftragung beinhaltet eine Option für das Kernkraftwerk Krümmel*, sollte für dieses auch der Rückbau entschieden werden.

Zerlegung und Verpackung der Kerneinbauten und weiterer Betriebsabfälle erfolgen unter Wasser. Bewährte Technologien und ein qualifizierter Unterwasser-Roboter kommen zum Einsatz, um Effizienz und Zeitaufwand des Projekts zu reduzieren.

Guillaume Dureau, Senior Executive Vice President, Customers, Strategy, Innovation und R&D bei AREVA erklärt: „Vor dem Hintergrund des deutschen Ausstiegs aus der Kernenergie besitzt dieser Auftrag eine strategische Bedeutung für AREVA und bestätigt unsere Expertise im Bereich Rückbau. Seit 1978 haben wir mehr als 160 Rückbauprojekte in 64 Kernkraftwerken weltweit abgeschlossen. Dazu gehören die deutschen Rückbauprojekte in Stade und Würgassen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit EWN, einer auf Zerlegung und Entsorgung spezialisierten Firma, um unserem Kunden sichere, wettbewerbsfähige und innovative Lösungen zu liefern.“

* Brunsbüttel ist ein Siedewasserreaktor mit einer installierten Leistung von 771 Megawatt, der 1977 in Betrieb ging. Krümmel ist ein 1.346 Megawatt-Siedewasserreaktor, der 1983 in Betrieb ging.

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Rückbau von Kernkraftwerken