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Sicherheit in der Kerntechnik: AREVA NP unterstützt internationales OECD-Forschungsprogramm

Erlangen

11. April 2017

Die Nuclear Energy Agency (NEA), Teil der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), hat ihr Forschungsprogramm an der AREVA-Testeinrichtung PKL (Primärkreislaufsversuchsanlage) in Erlangen um weitere vier Jahre bis 2020 verlängert. Dabei steht die Untersuchung von thermohydraulischen Phänomenen in Druckwasserreaktoren im Fokus. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der experimentelle Nachweis von Nachkühlverfahren und Notfallanweisungen für solche Anlagen. Das Forschungsprogramm dient der Erhöhung der Sicherheit von Kernkraftwerken weltweit.

AREVA NPs einzigartige PKL-Testanlage ist Teil des „Technical Center“ in Erlangen und bildet den Primärkreis eines Druckwasserreaktors in voller Höhe nach. Daher können Tests unter realistischen Bedingungen durchgeführt und ausgewertet werden. Die Ergebnisse der Versuche ermöglichen es Fachleuten, die Betriebshinweise für Sondersituationen zu entwickeln.

„Wir freuen uns, dass wir unser Forschungsprogramm im Rahmen von OECD/NEA fortsetzen können. Wir haben unsere Testanlage dafür in den vergangenen Monaten angepasst und kürzlich gemeinsam mit unseren internationalen Partnern ein erstes Testprogramm gestartet“, erklärte Klaus Umminger, der bei AREVA für das Projekt verantwortlich ist.

Das OECD-Projekt wird gemeinschaftlich finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie internationalen kerntechnischen Organisationen, Forschungsinstituten und Kernkraftwerksbetreibern aus 14 OECD/NEA-Mitgliedsstaaten. Das Budget des Projekts beläuft sich auf rund eine Million Euro pro Jahr.

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Einzigartige Versuchseinrichtungen in Erlangen und Karlstein