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Erlangens Oberbürgermeister Janik und Stadtwerke-Chef Geus besichtigen AREVA-Energiespeicherprojekt in Oberfranken

Erlangen

25. Januar 2017

Erlangens OB Florian Janik, AREVA-Projektleiterin Kerstin Gemmer-Berkbilek, Stadtwerke-Chef Wolfgang Geus und Jens Hauch vom ZAE Bayern vor der AREVA-Speicheranlage in Arzberg.

Der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik und der Vorstandsvorsitzende der Erlanger Stadtwerke Wolfgang Geus haben sich im oberfränkischen Arzberg über die Speicherlösungen von AREVA informiert. Das Erlanger Unternehmen betreibt dort seit 2015 im Rahmen des Projekts „Smart Grid Solar“ eine Energiespeicheranlage auf Wasserstoffbasis und hat dazu verschiedene Komponenten installiert. Ein Elektrolyseur produziert aus dem erneuerbaren Strom einer Photovoltaikanlage Wasserstoff. Ein von AREVA zusammen mit Partnern entwickeltes Modul bindet den Wasserstoff sicher in einer Trägerflüssigkeit und ermöglicht so die längerfristige Speicherung des Wasserstoffs. Darüber hinaus kommt eine Brennstoffzelle für die Rückverstromung zum Einsatz. Die integrierte Speicherlösung leistet so einen Beitrag zur Stabilisierung der Einspeisung der Photovoltaikanlage: Einspeisespitzen können geglättet werden und mildern die Belastungen des Stromnetzes. Gleichzeitig kann Strom in der dunklen Jahreszeit bei Bedarf eingespeist werden.

„Wir haben hier innovative Energiespeichertechnologie aus Erlangen im praktischen Einsatz gesehen. Ich bin mir sicher, dass wir wertvolle Impulse für vergleichbare Projekte in Erlangen hier aus Arzberg mitnehmen. Schließlich will die Stadt Erlangen ihren Strombedarf bis zum Jahr 2030 zur Hälfte mittels hocheffizienter KWK-Anlagen und zur Hälfte durch regenerative Energien decken“, sagte der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik bei der Besichtigung der Anlage.

Das Projekt „Smart Grid Solar“ unter der Federführung des Zentrums für Angewandte Energieforschung Bayern (ZAE Bayern) verbindet die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien mit Speichertechnologien. Neuartige Photovoltaikmodule richten sich nach dem Sonnenstand aus und erhöhen so die Stromausbeute. Gleichzeitig erfolgt die Speicherung von Energie sowohl in Batterien und als auch in Form von Wasserstoff. Während Batterien vor allem kurzfristig Stromschwankungen ausgleichen können, speichert Wasserstoff längerfristig Energie und ermöglicht zudem eine sektorübergreifende Nutzung. Photovoltaikstrom steht nach der Umwandlung in regenerativen Wasserstoff nicht nur für eine Rückverstromung, sondern auch als Treibstoff für Autos oder Züge sowie für Industrieanwendungen zur Verfügung.

AREVA beschäftigt in Erlangen rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwerpunktmäßig im Bereich der Kerntechnik. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Lösungen zum Speichern von Energie und setzt Sicherheitstechnologien aus Kernkraftwerken in anderen Branchen ein.

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