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Modernisierung der Lademaschine im Kernkraftwerk Isar 2

Erlangen

23. Januar 2017

AREVA NP hat die Modernisierung der Lademaschine im Kernkraftwerk Isar 2* vorgenommen und zur Revision 2016 das Steuerungssystem optimiert. Diese Maßnahme ermöglicht ein zügigeres Umsetzen der Brennelemente während der Revision. Das System übertrifft damit die Vorgaben des geltenden deutschen Regelwerks des Kerntechnischen Ausschusses (KTA).

„Dieses Projekt ist ein weiterer Meilenstein der langjährigen Partnerschaft mit PreussenElektra, die bereits mit dem Bau der Anlage begann. Im Laufe der letzten Jahre haben wir schrittweise die Sicherheitsleittechnik der Lademaschine modernisiert“, erklärte Oswald Bieber, der bei AREVA NP zuständige Abteilungsleiter für das Projekt.

„Die neue Steuerung der Lademaschine wird unsere Abläufe in den kommenden Revisionen spürbar verbessern und gleichzeitig sicherer machen. Ich danke dem AREVA-Team für seine gute Arbeit und den erfolgreichen Projektabschluss im geplanten Zeit- und Budgetrahmen“, sagte der stellvertretende Leiter Leittechnische Einrichtungen des Kernkraftwerks Isar 2.

Die Lademaschine eines Kernkraftwerks ist ein fahrbares Hebezeug, das insbesondere während der jährlichen Revision große Bedeutung hat. Das Be- und Entladen sowie Umsetzen der Brennelemente ist mit erheblichem zeitlichen Aufwand verbunden. Der Brennelementwechsel hat damit häufig einen direkten Einfluss auf die Dauer der Revision.

AREVA NP hat bereits mehrere Lademaschinen im In- und Ausland modernisiert und betreut diese während ihres Einsatzes, unter anderem zuletzt neben Isar 2 in den Kernkraftwerken Trillo (Spanien) und Emsland (Niedersachsen).

*Das Kernkraftwerk Isar 2 ist ein Druckwasserreaktor mit einer installierten Netto-Leistung von 1.410 Megawatt, der von der PreussenElektra GmbH betrieben wird. Die Anlage befindet sich in der niederbayerischen Gemeinde Markt Essenbach und produziert seit 1988 Strom.

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