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Spanien: AREVA NP verstärkt die Zusammenarbeit in den Bereichen Modernisierung und Wartung mit dem spanischen Energieversorger CNAT

Erlangen

12. Januar 2017

AREVA NP und der spanische Energieversorger CNAT (Centrales Nulceares Almaraz-Trillo) haben einen langfristigen Vertrag über die weitere Zusammenarbeit unterzeichnet. AREVA NP wird bis 2024 die Modernisierung und die Wartung im Rahmen der Revisionen des Kernkraftwerks Trillo unterstützen. Der Vertrag kann im Falle einer längeren Laufzeit der Anlage entsprechend ausgeweitet werden.

Zusätzlich wird AREVA das ebenfalls von CNAT betriebene Kernkraftwerk Almaraz in den kommenden Jahren beim Dampferzeugerservice unterstützen.

Nicolas Maes, der die Geschäftseinheit „Installed Base“ bei AREVA leitet, erklärte dazu: „Die langfristige Zusammenarbeit mit CNAT, die bereits mit dem Bau der Anlage in den 1980er Jahren begann, setzte sich in den Bereichen Wartung, Modernisierung und Brennelementversorgung fort. Der neue langfristige Vertrag bestätigt diese Partnerschaft. Wir sind stolz, dass wir auch in den kommenden acht Jahren unseren Beitrag für den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Kernkraftwerks Trillo leisten werden. Darüber hinaus entwickeln wir Projekte für das Kernkraftwerk Almaraz, das ebenfalls von CNAT betrieben wird, um unsere Kooperation weiter zu vertiefen.“

Zudem hat AREVA NP die Modernisierung des Kugelmesssystems des Reaktors erfolgreich abgeschlossen. Dieses Projekt über zwei Jahre beinhaltete die Entwicklungsleistungen, die Lieferung der Komponenten sowie die Installation in der Anlage.

Eduardo Lasso de la Vega, Geschäftsführer von CNAT, sagte: „Ich möchte mich beim Team von AREVA NP für die erfolgreiche Installation des Kugelmesssystems im Kernkraftwerk Trillo bedanken. Angesichts der hohen Anforderungen in der Kerntechnik brauchen wir bei CNAT die Kompetenzen und die Ressourcen von AREVA NP und freuen uns über die gute Unterstützung.“

*AREVA NPs Kugelmesssystem misst den Neutronenfluss und gibt dem Betreiber ein dreidimensionales Bild über den Zustand des Reaktors in jedem Betriebszustand. Dazu dienen bewegliche Kugeln aus einer Vanadium-Stahl-Legierung. Diese Kugeln werden pneumatisch in den Kern transportiert, wo sie über einen exakt festgelegten Zeitraum aktiviert werden. Nach der Entnahme erfolgt eine Messung der Aktivität der einzelnen Kugeln. Die Daten spiegeln den Neutronenfluss in den verschiedenen Bereichen des Reaktors wider und dienen als Grundlage für das entsprechende Kontrollsystem.

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