AREVA Deutschland
Mediencenter

Kerntechnik: AREVA-Stiftungsprofessur an der Technischen Universität Dresden verlängert

Erlangen

13. Mai 2016

AREVA, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und die Technische Universität Dresden haben ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Stiftungsprofessur für bildgebende Messverfahren in der Energie- und Verfahrenstechnik verlängert. Der Schwerpunkt der Kooperation besteht in der Entwicklung von Verfahren, die Details technischer Prozesse wie beispielsweise das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten abbilden. So liefert die präzise Analyse von Blasenströmungen maßgebliche Impulse für die Weiterentwicklung der Sicherheitssysteme von Kernkraftwerken. Seit dem Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland setzt AREVA zunehmend auf den Export der kerntechnischen Produkte und Kompetenzen des Unternehmens. Dabei spielen Sicherheitsnachrüstungen für Kernkraftwerke eine wichtige Rolle.

„Wenn wir die kerntechnischen Kompetenzen in Deutschland dauerhaft erhalten wollen, brauchen wir einerseits eine funktionierende Ausbildungs- und Forschungslandschaft sowie andererseits auf dem Weltmarkt erfolgreiche Unternehmen. Dazu wollen wir mit unserer Stiftungsprofessur einen Beitrag leisten“, erklärte Carsten Haferkamp, Geschäftsführer von AREVA in Deutschland.

„Wir freuen uns über die Fortsetzung der Kooperation. Der Austausch mit den Praktikern aus der Industrie gibt unseren Forschungsaktivitäten wichtige Impulse. Darüber hinaus nutzen unsere Studenten und Doktoranden die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika, Diplomarbeiten oder Dissertationen bei AREVA Praxiserfahrung zu sammeln“, ergänzte Professor Dr. Uwe Hampel.

AREVA und die Technische Universität Dresden verbindet eine langjährige Kooperation. Bereits seit 2006 gibt es eine Zusammenarbeit bei der Qualifizierung von Fachkräften auf dem Gebiet der Kerntechnik. Die Stiftungsprofessur besteht seit 2012. Professor Uwe Hampel ist gleichzeitig Abteilungsleiter im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

Kontakt
Forschung und Entwicklung