AREVA Deutschland
Mediencenter

AREVA und KIT setzen Kooperation bis 2022 fort

Karlsruhe / Erlangen

18. Dezember 2015

AREVA und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen und die Stiftungsprofessur bis ins Jahr 2022 zu verlängern. Der Lehrstuhl betreibt Forschung und Ausbildung schwerpunktmäßig zum sicheren Betrieb von Kernkraftwerken. Die Forscher entwickeln Computersimulationen, die beispielsweise die Funktionsweise passiver Sicherheitssysteme oder die Wärmeentwicklung bei der sicheren Lagerung von Brennelementen nachbilden. Zudem können die Modelle auch einen Beitrag zur Optimierung von Windparks liefern, indem etwa die Auswirkungen der Topografie auf die Luftströmungen berücksichtigt werden.

„Unser gemeinsames Ziel ist der Erhalt der Kompetenzen in Deutschland für die Sicherheitstechnik von Kernkraftwerken. Mit der Stiftungsprofessur leistet AREVA einen wichtigen Beitrag dazu“, erklärte Prof. Dr. Andreas Class, Inhaber der AREVA-Stiftungsprofessur am KIT.

„Dank unserer Kompetenzen im Bereich Sicherheitsnachrüstungen machen wir weiterhin Kernkraftwerke in vielen Ländern sicherer. Dabei unterstützt uns die Kooperation mit dem KIT. Kerntechnische Kompetenzen sind hierzulande nicht nur bis zum Ausstieg, sondern auch darüber hinaus notwendig, wenn wir Rückbau und Endlagerung mit heimischen Ressourcen bewältigen wollen“, ergänzte Stefan vom Scheidt, Technischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung von AREVA in Deutschland.

AREVA und das KIT verbindet eine enge und langjährige Kooperation. Die Stiftungsprofessur beinhaltet auch die Leitung der AREVA Nuclear Professional School. Sie bietet erfahrenen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern in Spezialseminaren kerntechnisches Know-how. Die Lehrkräfte haben Professuren an verschiedenen deutschen Universitäten und vermitteln wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Umsetzung gleichermaßen.