AREVA Deutschland
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AREVA: Eckpunktepapier zum Sozialplan vereinbart

Erlangen

30. Oktober 2015

Das Verhandlungsteam der AREVA GmbH hat mit dem Betriebsrat des Standorts Offenbach in der vergangenen Nacht eine Eckpunktevereinbarung über die Inhalte eines Sozialplans abgeschlossen. Wesentliche Inhalte der Vereinbarung wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einer Betriebsversammlung präsentiert.

Die Eckpunkte des Sozialplans regeln den finanziellen Ausgleich, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Unterstützung im Rahmen der Verlagerung des Arbeitsplatzes erhalten. Das Papier sieht auch die Einrichtung einer Transfergesellschaft vor, die Mitarbeiter bei der Arbeitsplatzsuche unterstützt, beispielsweise durch Qualifizierungen.

„Damit haben wir einen wesentlichen Meilenstein bei der Verlagerung der Arbeitsplätze von Offenbach nach Erlangen und Karlstein erreicht. Wir sind uns bewusst, dass der Arbeitsplatzwechsel für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien mit besonderen, auch persönlichen Herausforderungen verbunden ist. Mit der jetzt getroffenen Vereinbarung gibt es eine verlässliche Grundlage für ihre Entscheidung", erklärte Carsten Haferkamp, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor bei AREVA in Deutschland.

Die getroffene Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Annahme durch die Verhandlungspartner.

Im April hatte AREVA ein Projekt zur Verlagerung der Aktivitäten des Standorts Offenbach nach Erlangen und Karlstein angekündigt. AREVA bietet im Zuge der Verlagerung jedem Offenbacher Mitarbeiter einen gleichwertigen Arbeitsplatz in Erlangen oder Karlstein.
In der Kerntechnikbranche haben sich die Rahmenbedingungen in Deutschland nach dem Ausstieg deutlich verändert. AREVA treibt seither verstärkt den Export voran. Dazu muss das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und setzt ein entsprechendes Maßnahmenpaket um, zu dem auch die Konsolidierung der vorhandenen Kompetenzen in Erlangen und Karlstein gehört.