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Nukleare Sicherheit: AREVA erhält Auftrag von Vattenfall für schwedische Kernkraftwerke

Erlangen

18. August 2015

AREVA erhält von Vattenfall den Auftrag, für schwedische Kernkraftwerke Sicherheitsuntersuchungen durchzuführen. Der Vertrag umfasst die Auswertung von Materialproben aus den Reaktordruckbehältern der Anlagen Ringhals 1, Ringhals 2, Forsmark 2 und Forsmark 3 sowie Barsebäck 2. Die Untersuchungen erfolgen im radiochemischen Labor von AREVA in Erlangen und erstrecken sich auf den Zeitraum bis zum Jahr 2019.

Seit dem Betriebsbeginn der Kernkraftwerke befinden sich eingekapselte Materialproben im Reaktordruckbehälter, die aus demselben Material wie die Komponente selbst bestehen. Die Proben werden in regelmäßigen Abständen entnommen und umfangreichen Tests unterzogen. Mit den Ergebnissen der Untersuchungen lässt sich sicherstellen, dass auch die Beschaffenheit des Reaktordruckbehälters selbst weiterhin einen sicheren Betrieb gewährleistet. Falls es zu Veränderungen der Beschaffenheit kommen sollte, zeigt das Prüfverfahren solche zuverlässig und frühzeitig an.

„Der Auftrag bestätigt unsere Wettbewerbsfähigkeit und Kompetenzen. In unseren radiochemischen Labors können wir auch Komponenten, die sich viele Jahre im Primärkreis eines Kernkraftwerks befanden, sicher analysieren und testen“, erklärte Wolfgang Däuwel, der bei AREVA in Deutschland für den Bereich „Produkte und Technologien“ verantwortlich ist.