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Ausschreibungsergebnisse liegen vor: GDF SUEZ, EDP Renewables, Neoen Marine und AREVA bauen gemeinsam Offshore-Windparks in Frankreich

Paris

07. Mai 2014

  • Unternehmen in Rouen und Nantes gegründet
  • 6.000 Arbeitsplätze in Frankreich
  • 2018: Produktion von Acht-Megawatt Windkraftanlagen von AREVA startet in Le Havre
  • 2019: Bau der Windparks beginnt – 2021: Inbetriebnahme
  • Strom aus erneuerbaren Quellen für 1,6 Millionen Menschen
  • Kampf für den Klimaschutz

Nach einem landesweiten Ausschreibungsprozess hat der französische Staat vier Unternehmen (GDF SUEZ, EDP Renewables, Neoen Marine und AREVA) ausgewählt, die gemeinsam in der Region Tréport (Normandie, 500 Megawatt) sowie vor den Inseln Yeu und Noirmoutier (Loire-Mündung, 500 Megawatt) gemeinsam Offshore-Windparks installieren und betreiben sollen.

Die Partner sehen in der Entscheidung den Nachweis für Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Umweltverträglichkeit ihres Konzepts, aber auch für das Know-how der Unternehmen, die bereits an 25 Offshore-Windparks beteiligt sind, sowie für den Dialog mit den Regionen. Der Erfolg dieses Angebots, an dem auch lokale Partner beteiligt sind, wird die Entwicklung des französischen Offshore-Windsektors weiter vorantreiben, Arbeitsplätze und Aufträge schaffen und den Grundstein für eine internationale Expansion über Frankreich hinaus bilden.

Aufbau zweier lokaler Firmen mit Tausenden von Arbeitsplätzen in Frankreich

Um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den beteiligten Unternehmen zu fördern, haben GDF SUEZ, EDP Renewables und Neoen Marine vor Ort jeweils ein Unternehmen in Rouen (Les Eoliennes en mer de Dieppe-Le Tréport) und in Nantes (Les Eoliennes en mer de Vendée) gegründet sowie ein schlagkräftiges Projektteam zusammengestellt.

Die zwei Windparks werden bis zu 6.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen, auch bei zahlreichen lokalen Unternehmen, die sich an der Herstellung und Installation der Komponenten beteiligen werden.

Durch die Entscheidung für die neue Acht-Megawatt Windkraftanlage von AREVA steigen Produktivität und Leistungsfähigkeit der Projekte, da sich die Zahl der Anlagen um 40 Prozent reduziert. So steigt die Vereinbarkeit mit dem Fischfang, die Bauzeit verringert sich und die Wartung wird vereinfacht.

Nächste Phasen

  • 2014–2015: Fortlaufende Informations- und Dialogveranstaltungen mit der Öffentlichkeit vor Ort und lokalen Partnern, technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudien sowie eine detaillierte Analyse der Auswirkungen auf die Umwelt
  • 2014: Start des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Rouen
  • 2015-2017: Schrittweise Auswahl der Lieferanten für Fundamente, elektrische Umspannwerke sowie Installation und Wartung der Windparks
  • 2018: Produktionsstart der Acht-Megawatt Windturbine von AREVA in Le Havre
  • 2019–021: Bau der Windparks in den beiden Gebieten
  • 2021: Inbetriebnahme. Betrieb und Wartung erfolgen aus den Häfen von Dieppe und Tréport für den Tréport Windpark sowie aus den Häfen von l’Herbaudière und Port-Joinville für den Windpark vor den Inseln Yeu und Noirmoutier.