Grundlagen schaffen für die nächsten Generationen: Mehr Energie, weniger CO2

Laut Internationaler Energieagentur (IEA) wird die Menschheit bis zum Jahr 2050 ihren Primärenergieverbrauch verdoppeln – mindestens. Um unser Klima ausreichend schützen zu können, bedeutet das: Die Emissionen an Kohlendioxid (CO2) müssen stark begrenzt werden. Schon heute.
AREVA hat sich dieser energie- und klimapolitischen Herausforderung angenommen. Auch aus Deutschland heraus bietet AREVA Technologien und Lösungen für eine Stromerzeugung mit weniger CO2 – aus Kernenergie und aus Erneuerbaren Energien.
Wie ist AREVA in Deutschland aufgestellt?
- AREVA NP GmbH bündelt die Aktivitäten im Bereich Kernenergie.
- AREVA Wind GmbH, AREVA Blades GmbH sowie AREVA Renewables GmbH sind im Bereich Erneuerbare Energien tätig – Wind und Biomasse.
Geschäftsführung
Die AREVA NP GmbH wird geleitet von Stefan vom Scheidt, Technischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung, und Carsten Haferkamp, Kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor.
Standorte & Töchter
Der Hauptsitz der AREVA NP GmbH ist in Erlangen. Darüber hinaus gibt es weitere Standorte und Töchter in Deutschland sowie in Spanien, Schweden und der Slowakei.
Märkte
AREVA Deutschland ist auch international gefragt: Denn wir bieten umfassende Kompetenz in der Kerntechnik und Know-how im Bereich Erneuerbare Energien.
Organisation von AREVA
AREVA ist in fünf zentralen Geschäftsbereichen organisiert. Entscheidend für uns dabei: Transparenz und Synergien zwischen den Einheiten.
Forschung & Innovation
Innovation sehen wir als Motor unseres Erfolges. Nur so können wir den Kunden Produkte und Dienstleistungen auf dem neuesten Stand der Technik bieten.
Nachhaltige Entwicklung
Als global agierendes Unternehmen übernimmt AREVA soziale Verantwortung. Sicherheit und Nachhaltigkeit haben für uns höchste Priorität.
Im März 2011 war eine Naturkatastrophe der Auslöser für den Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Durch eine über 13 Meter hohe Tsunami-Welle nach einem starken Erdbeben wurden vier Reaktorblöcke des Kernkraftwerks schwer beschädigt. In drei Blöcken kam es zu einer Kernschmelze. Das Erdbeben und die Höhe der Tsunamiwellen überschritten die Auslegungswerte der Anlage.
Die offenbar gewordenen Auslegungslücken der betroffenen Anlage in Japan lösten weltweit Anstrengungen zur Überprüfung und Verbesserung der Sicherheit von kerntechnischen Anlagen aus. Die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) bestätigte nach einem „Stresstest“ die Sicherheit und Robustheit aller 17 Kernkraftwerke in Deutschland. Trotzdem reagierte Deutschland drastisch – mit der sofortigen Abschaltung von acht Anlagen und dem frühzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022.
Weltweit allerdings sind Reaktoren „Made in Germany“ zu einem Synonym für Sicherheit und Zuverlässigkeit geworden: Mit einer Jahresproduktion von 12,01 Milliarden Kilowattstunden (kWh) belegte das Kernkraftwerk Isar 2 im Jahr 2010 – wie schon in den beiden Jahren zuvor – den zweiten Platz. Auch das Kernkraftwerk Brokdorf konnte sich mit 11,94 Milliarden KWh auf dem dritten Platz behaupten. Weitere deutsche Anlagen unter den Top Ten 2010 der Welt sind Philippsburg 2 (Platz 5), Emsland (Platz 7), Grohnde (Platz 8) und Unterweser (Platz 9).
Übrigens: Sämtliche Kernkraftwerke in Deutschland wurden von AREVA und ihren Vorgängerunternehmen erbaut.

