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MiRoR – Service auf sechs Beinen

Was hat ein „High-tech-Hund“ in einem Kernkraftwerk verloren? Oder auf einer Ölbohrinsel? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch auch schwer zugängliche oder gar gefährliche Bereiche müssen geprüft und gewartet werden. Bisher ein Job für Menschen, doch in naher Zukunft wird diese Aufgabe ein „Hund“ namens MiRoR übernehmen. 40 Zentimeter im Durchmesser, läuft er auf seinen sechs Beinen „selbstständig“ zum Einsatzort und führt dort Arbeiten aus. Da er seinen Hals bis auf 1,2 Meter strecken kann, dringt er auch in enge Räume vor. Und er klettert sogar denn er hat Saugfüße.

MiRoR wird im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts entwickelt. AREVA GmbH ist als Partner aus der Industrie beteiligt: Mit unserer Kompetenz und Praxiserfahrung unterstützen wir die Auslegung der Saugfüße und realisieren den Ultraschallsensor für die Prüfaufgaben.

MiRoR hilft vielseitig

MiRoR wird Inspektionen, Wartungen und Prüfungen in Kernkraftwerken, auf Ölbohrinseln oder an Flugzeugen erleichtern. So muss künftig bei der Kontrolle der Steuerstab-Durchführungen im Reaktordruckbehälter-Deckel kein Schienensystem für die Prüfeinrichtung installiert werden. Flugzeugturbinen lassen sich ohne Demontage direkt am Flugzeug überprüfen – und das erstmals nicht von Hand, sondern automatisiert.

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