AREVA Deutschland
Mediencenter

Rückbau: AREVA führt erste Dekontamination von Großkomponenten in Frankreich durch

Paris / Erlangen

29. August 2013

AREVA hat die Dekontamination der Großkomponenten im Kernkraftwerk Chooz A im Norden Frankreichs erfolgreich abgeschlossen. Als erstes Projekt dieser Art, das von AREVA in Frankreich durchgeführt wurde, markiert die Dekontamination der Komponenten des Primärkreislaufs – vier Dampferzeuger, Druckhalter und Primärkreisleitungen – einen wesentlichen Schritt im laufenden Rückbau der Anlage.

Dabei kam der AREVA-Dekontaminationsprozess CORD UV® in Kombination mit der AREVA eigenen Dekontaminationsanlage AMDA® zum Einsatz. Dieses Verfahren basiert auf der schrittweisen Zugabe spezieller chemischer Stoffe in den Primärkreislauf, die dann einige Tage darin zirkulieren. Durch dieses Verfahren verringerte AREVA das radioaktive Inventar der Komponenten so beträchtlich, dass diese als „sehr schwach radioaktiver Abfall“ klassifiziert und in eine entsprechende Einrichtung der französischen Gesellschaft für die Entsorgung radioaktiver Abfälle „ANDRA“ zur Lagerung transportiert wurden.

Im Gegensatz zu anderen Dekontaminationsverfahren fällt bei der AREVA-Technologie sehr wenig Abfall an, welcher ebenfalls von ANDRA behandelt wird. Nach Abschluss des Verfahrens werden die verwendeten Chemikalien zu Kohlendioxid und Wasser zersetzt. Dadurch entsteht kein zusätzlicher Abfall.

„Der erfolgreiche Abschluss der Arbeiten zeigt die Wirksamkeit unseres Dekontaminationsverfahrens. Seit mehr als 35 Jahren hat AREVA mit dieser bewährten, effizienten und wirtschaftlichen Lösung Anlagen in mehr als 30 Kernkraftwerken weltweit dekontaminiert, darunter auch in Deutschland, Japan, China, den Vereinigten Staaten und der Schweiz“, sagte Philippe Samama, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Installed Base Business von AREVA.

Kontakt
Rückbau von Kernkraftwerken
AREVA GmbH