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Kooperation fortgesetzt: AREVA Nuclear Professional School bietet internationale Ausbildungsangebote im Bereich Kerntechnik

Karlsruhe

22. Juli 2013

AREVA und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) führen die AREVA Nuclear Professional School (ANPS) um weitere fünf Jahre fort. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag zur Verlängerung des 2009 begonnenen Ausbildungsprogramms unterzeichneten Stefan vom Scheidt, Sprecher der Geschäftsführung der AREVA GmbH, und Peter Fritz, Vizepräsident für Forschung und Innovation des KIT.

Die AREVA Nuclear Professional School vermittelt erfahrenen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern im Rahmen von einwöchigen Spezialseminaren mit Praxisübungen fundierte Kenntnisse in der Kerntechnik. Die industrielle Erfahrung von AREVA kombiniert mit der Expertise des KIT in Lehre und Forschung ermöglicht dabei eine Ausbildung, die ein hohes wissenschaftliches Niveau mit starkem Praxisbezug vereint. AREVA nutzt die Einrichtung darüber hinaus zur Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter und finanziert Promotionsarbeiten sowie eine Honorarprofessur am KIT.

Die Lehrkräfte der AREVA Nuclear Professional School sind Professoren des KIT sowie der Technischen Universitäten in Stuttgart und München. Die Lehrveranstaltungen finden vorrangig in Karlsruhe statt, werden aber auch im Ausland angeboten. Dabei stehen Länder wie beispielsweise Großbritannien und Finnland im Fokus, die ein engagiertes Neubauprogramm für Kernkraftwerke verfolgen.

„Mit der AREVA Nuclear Professional School haben wir eine Allianz geschmiedet, die unsere umfassende kerntechnische Kompetenz weiterhin auf höchstem Niveau erhält und eine hochwertige Ausbildung fördert“, erklärte Andreas Class, Honorarprofessor am Institut für Kern- und Energietechnik und zugleich Geschäftsführer der Schule.

„Viele Länder bauen neue Kernkraftwerke und brauchen dafür ausgewiesene kerntechnische Experten. Daher bieten wir erfahrenen Ingenieuren und angehenden Fachleuten aus aller Welt an, ihre Kompetenz in der Nukleartechnik zu erweitern. Und auch Deutschland wird über den Ausstieg hinaus kerntechnisches Know-how brauchen: für Rückbau und Endlagerung, die Medizintechnik und den internationalen Austausch mit anderen Staaten, beispielsweise über Themen der Sicherheit“, ergänzte Stefan vom Scheidt.

Weitere Informationen unter www.anps.kit.edu.

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