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Über 1.500 m³ Beton für das Fundament von AREVA Winds erstem Prototyp der M5000-135-Offshore-Windkraftanlage

Bremerhaven

12. April 2013

Bremerhaven im Land Bremen, ein starkes Fundament für AREVA Wind

Mit Gästen aus Politik und Industrie feiert der Windenergieanlagenhersteller AREVA Wind die Fundamentsetzung des neuen Prototypen M5000-135 nahe der A 27 bei Bremerhaven. Die M5000-135 ist die Evolution der zuverlässigen M5000-Technologie, die sich bereits im ersten deutschen Offshore-Testfeld alpha ventus bewährt hat.

Zusammen mit dem Oberbürgermeister von Bremerhaven, Melf Grantz, dem Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, dem Geschäftsführer der WAB, Ronny Meyer, und weiteren Gästen kann AREVA Wind, verteten durch Jean Huby, Sprecher der Geschäftsführung von AREVA Wind, heute einen bedeutenden Bauabschnitt feiern.

Mit dem Gießen des Fundamentes ist ein wesentlicher Schritt zur Errichtung des neuen Prototypen getan. Die Bauarbeiten liegen gut im Plan und das Unternehmen kann schon bald mit der Installation der großen Bauteile beginnen. Über 1.500 Kubikmeter Beton wurden benötigt, um die Gründung mit einem Durchmesser von 27 Metern zu legen. Diese ragt dreieinhalb Meter über das Gelände und ist mir 88 Betonpfählen im Boden verankert.

Die Fünf-Megawatt-Windkraftanlage M5000-135 ist der fünfte in Bremerhaven installierte Prototyp der M5000-Technologie. Die erste Testanlage wurde 2004 errichtet und konnte so wesentlich zur Optimierung der noch jungen Offshore-Technologie beitragen.

Nach Errichtung wird der neue Prototyp eine Nabenhöhe von 130 Metern haben. Diese Anlage wird es dem Unternehmen ermöglichen, alle Systeme unter realen Bedingungen zu testen, die Energieausbeute und Leistungskurve genau zu vermessen und notwendige Zertifizierungen für den künftigen Offshore-Einsatz zu erhalten.

Senator Martin Günthner gibt mit seiner Schirmherrschaft über dieses Prototypenprojekt den politischen Rückhalt: „Der neue Prototyp von AREVA verdeutlicht vor allem auch eins: Es wird mit Kraft und Innovation weiter an einer guten Zukunft der Offshore-Energie gearbeitet. Das gilt für AREVA. Das gilt aber auch für die Politik in Bremen und in ganz Norddeutschland. AREVA bekennt sich mit dieser Entscheidung zur Zukunft der Offshore-Technologie und zum Standort Bremerhaven. Hier in Bremerhaven sind in den letzten Jahren rund 3.000 neue Arbeitsplätze durch die Offshore-Windenergie entstanden. Und wir wollen, dass dies noch viel mehr werden. Auch deshalb steht das Land Bremen – im Schulterschluss mit anderen norddeutschen Ländern – fest zur Offshore-Windenergie."

Melf Grantz, Oberbürgermeister von Bremerhaven, verdeutlicht die Bedeutung der Offshore-Industrie am Standort: „Die Windenergie-Branche ist eindeutig die Zukunftsbranche der Stadt, der Region und auch der Bundesrepublik. Ohne die Offshore-Windenergie wird es keine Energiewende geben. Das bestätigen alle Expertenaussagen. Um jedoch weitere nötige Investitionen zu tätigen, brauchen die Beteiligten vor allem verlässliche Rahmenbedingungen, deshalb bedarf es eines eindeutigen Bekenntnisses der Bundesregierung zur Windenergie-Industrie in Deutschland."

Jean Huby, Sprecher der Geschäftsführung von AREVA Wind, zu einem wichtigen Entwicklungsschritt für AREVA Wind: „Für den Ausbau der Offshore-Windenergie ist die Reduzierung der Kosten von zentraler Bedeutung. Die neue M5000-135 von AREVA Wind ist die Evolution der schon bewährten AREVA M5000-Offshore-Technologie. Die M5000-135-Windkraftanlagen werden noch effizienter Energie erzeugen. Dank der politischen Unterstützung des Landes Bremen und der Stadt Bremerhaven können wir mit dem Prototyp am Standort Bremerhaven einen weiteren wesentlichen Entwicklungsschritt realisieren, um unseren Kunden zukünftig ein effizientes, sicheres und kostenoptimiertes Produkt anbieten zu können. Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauphase bedanken und freuen uns, Sie noch dieses Jahr zur offiziellen Einweihung einladen zu können."