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Rückbau: AREVA erzielt Dosisreduzierung im Kernkraftwerk Unterweser

Erlangen

26. Februar 2013

AREVA hat die Arbeiten zur Dekontamination des Primärkreislaufs und der anschließenden Hilfssysteme im Kernkraftwerk Unterweser erfolgreich abgeschlossen. Das Projektteam konnte eine Reduzierung des Gesamtaktivitätsinventars der dekontaminierten Systembereiche um 99 Prozent erreichen. Damit verringert sich der zu erwartende Aufwand eines möglichen Rückbaus erheblich. Es ist das erste derartige Projekt in Deutschland, das seit dem Ausstiegsbeschluss im Jahr 2011 abgeschlossen wurde. Weitere Projekte stehen an.

Im Kernkraftwerk Unterweser kam der weltweit anerkannte AREVA Dekontaminationsprozess HP/CORD UV® im Zusammenspiel mit der AREVA eigenen Dekontaminationsanlage AMDA® zum Einsatz. Das Verfahren reinigt den Primärkreislauf und die Hilfssysteme durch die schrittweise Zugabe spezieller chemischer Wirkstoffe. Die Fachleute bei AREVA haben in den vergangenen Jahren Bauteile und Systeme von mehr als 30 Kernkraftwerken weltweit durch maßgeschneiderte Verfahren dekontaminiert und verfügen daher über eine breite Erfahrung mit unterschiedlichen Reaktortypen.

„Unser Dekontaminationsverfahren hat seine Wirksamkeit zur drastischen Dosisreduzierung in verschiedenen Reaktortypen weltweit nachgewiesen. Deswegen können wir den Betreibern von Kernkraftwerken ein überzeugendes Angebot machen, unter anderem bereits zu Beginn des Rückbaus die radioaktive Belastung signifikant zu verringern. Das erleichtert alle weiteren Schritte und spart damit unseren Kunden Geld und Zeit“, erklärt Tilo Landgraf, der bei AREVA in Deutschland für den Geschäftsbereich „Installed Base“ verantwortlich ist.

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Primärkreis-Dekontamination im Kernkraftwerk Unterweser

Rückbau von Kernkraftwerken