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AREVA Wind errichtet in Kürze den neuen M5000-135-Prototyp in Bremerhaven

Bremerhaven

04. Februar 2013

AREVA Wind errichtet einen Prototypen – die Weiterentwicklung der bewähren M5000-Offshore-Technologie – in Bremerhaven. Nahe der Autobahn A 27 wird der Offshore-Windenergieanlagenhersteller die noch leistungsstärkere Windenergieanlage M5000-135 installieren.

Der weiterentwickelte Anlagentyp der bereits erfolgreich betriebenen M5000-116-Anlagen von AREVA Wind mit einer Leistung von fünf Megawatt zeichnet sich im Wesentlichen durch die vergrößerte Spannweite des Rotors aus. Mit den 66 Meter langen Rotorblättern wächst der Durchmesser des Rotors auf 135 Meter und überstreicht damit eine Fläche von 14.326 Quadratmetern. Dank des vergrößerten Rotors wird die Windenergieanlage mehr Strom produzieren. Mit dem konsequent optimierten Design der M5000-135 erweitert AREVA Wind ihre Produktplattform und ermöglicht es dadurch ihren Kunden, noch energieeffizienter Strom auf hoher See zu erzeugen.

Nach erfolgreicher Installation wird die Fünf-Megawatt-Anlage eine Nabenhöhe von 130 Metern haben. Dank des Prototypen wird AREVA Wind in der Lage sein, alle optimierten Systeme und Komponenten unter realen Bedingungen zu betreiben und wertvolle Erkenntnisse für den zukünftigen Offshore-Betrieb der M5000-135 zu sammeln. AREVA Wind hat 2008 einen Prototyp der M5000-116 in Bremerhaven errichtet.

Jean Huby, CEO von AREVA Wind, hierzu: „Wir gehen mit dem neuen Prototyp unserer M5000-135 in Bremerhaven den nächsten Schritt, um Offshore-Windenergie noch wettbewerbsfähiger zu machen und werden unseren Kunden ein geprüftes, leistungsstarkes und kostenoptimiertes Produkt anbieten können. Diese Evolution unserer bewährten M5000-Produkt-Plattform wird den Wind noch effizienter in Strom umwandeln und so die Kosten der Offshore-Stromerzeugung senken.“

Die Errichtung des Prototyps wird in mehreren Phasen erfolgen. Die ersten Vorbereitungen an der Baustelle nahe der A27 haben schon begonnen. Die in Bremerhaven gebauten Hauptkomponenten sollen im Sommer zum Errichtungsstandort verbracht werden. Das Unternehmen geht davon aus, die Errichtung der Windenergieanlage im dritten Quartal 2013 abgeschlossen zu haben.