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Anlagensicherheit: passive autokatalytische Rekombinatoren von AREVA für japanische Reaktoren

Paris / Erlangen

18. Oktober 2012

AREVA wird die japanische Reaktorflotte mit einhundert passiven autokatalytischen Rekombinatoren (PARs) ausrüsten.

PARs sind passive Sicherheitsvorrichtungen nach dem neuesten Stand der Technik. Sie verhindern die Ansammlung von Wasserstoff im Reaktorsicherheitsbehälter und schützen die Integrität des Reaktors. Als Bestandteil des „Safety Alliance“-Angebots von AREVA, einer umfassenden Palette von Produkten und Dienstleistungen, unterstützen sie die Versorgungsunternehmen darin, die Sicherheit ihrer Kernkraftwerksflotte nachzuweisen und zu verbessern.

„AREVA ist Marktführer im Bereich der Nachrüstung passiver Sicherheitsvorrichtungen in bestehenden kerntechnischen Anlagen“, sagte Philippe Samama, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Installed Base Business bei AREVA. „Das Interesse für dieses Produkt zeigt, dass es dem Bedarf der Versorgungsunternehmen an größtmöglicher Anlagensicherheit nachkommt.“

PARs bedürfen keiner Bedieneingriffe und arbeiten ohne Strom. So ist ihr Betrieb selbst bei einem kompletten Stromausfall sichergestellt. Die Geräte sind einfach zu installieren und verursachen nahezu keine Betriebs- oder Wartungskosten, da sie die katalytische Oxidation von Wasserstoff in harmlosen Dampf nutzen.

„PARs stellen einen großen Schritt nach vorne für die Sicherheit unserer nuklearen Anlagen dar und AREVA ist stolz, diesen Prozess mit ihrem „Safety Alliance“-Program führend begleiten zu können“, ergänzte Samama.

Bis heute wurden insgesamt 140 Anlagen weltweit mit PARs von AREVA ausgestattet bzw. werden ausgestattet. Weitere Aufträge sind in diesem Jahr bereits eingegangen, Angebote für verschiedene Kernkraftwerke in Europa und Asien werden derzeit ausgearbeitet.