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Bayerns Wirtschaftsminister Zeil informiert sich über Perspektiven bei AREVA

Erlangen

07. September 2012

Von links: Stefan vom Scheidt (Tech. Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung AREVA NP GmbH), Martin Zeil (Bay. Wirtschaftsminister), Jan Hendrik Bruhn (Rückbauexperte bei AREVA), Carsten Haferkamp (Kaufmännischer Geschäftsführer AREVA NP GmbH)

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und der Erlanger Oberbürgermeister Siegfried Balleis haben heute den AREVA-Standort in Erlangen besucht. Die Geschäftsführer von AREVA in Deutschland, Stefan vom Scheidt und Carsten Haferkamp, stellten den Politikern das Unternehmen vor. Dabei ging es um die Auswirkungen des Kernenergieausstiegs auf den geschäftlichen Ausblick. Neben den unternehmerischen Herausforderungen in der Kerntechnik stand dabei das stark wachsende Geschäftsfeld der Erneuerbaren Energien im Fokus.

„Trotz des vorzeitigen Ausstiegs wollen wir in der Kerntechnik die Arbeitsplätze und die Kompetenzen bei AREVA in Deutschland dauerhaft erhalten. Damit können wir in Deutschland eine wichtige Rolle beim Rückbau der Kernkraftwerke spielen und gleichzeitig noch stärker auf den Export setzen. Hier sehen wir insbesondere im Bereich der Sicherheitstechnik von Kernkraftwerken vielversprechende Möglichkeiten“, umriss Stefan vom Scheidt die Perspektiven des Unternehmens. Bereits heute erwirtschaftet die deutsche Tochter der AREVA-Gruppe rund die Hälfte ihres Umsatzes im Ausland.

Die Kerntechnik hat am Standort Erlangen eine mehr als 50-jährige Tradition. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil machte deutlich, dass dieses Wissen bis zum gesetzlich vereinbarten Zeitpunkt für den Kernenergieausstieg im Jahr 2022 und darüber hinaus in Deutschland bewahrt werden muss: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Arbeitsplätze in Bayern und Deutschland erhalten bleiben.

Der sichere Betrieb und die Wartung der deutschen Kernkraftwerke während ihrer Restlaufzeit und der anschließende Rückbau der Anlagen müssen aus Deutschland heraus erfolgen. Den bayerischen Standorten von AREVA in Erlangen und Karlstein kommt hierbei eine wichtige Rolle zu.“ Der Minister zeigte sich erfreut über die Entscheidung, das weltweite Kompetenzzentrum für den Rückbau von Kernkraftwerken von AREVA in Deutschland anzusiedeln und wertete das als Bekenntnis zu den deutschen Standorten.

Darüber hinaus waren das starke Wachstum und die weiteren positiven Aussichten im Bereich Offshore-Windenergie Gegenstand des Gesprächs. AREVA produziert am Standort in Bremerhaven Windkraftanlagen, die bereits seit Oktober 2009 im ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus in der Nordsee Strom produzieren. Derzeit fertigt das Unternehmen Windturbinen für anstehende Projekte wie den Nordseewindpark Global Tech 1.

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