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Kompetenz in Kerntechnik vermitteln: AREVA Nuclear Professional School stärkt kerntechnisches Know-how in Deutschland

Karlsruhe

20. Februar 2009

Als ersten Baustein der KIT-School of Energy richten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die AREVA NP GmbH die „AREVA Nuclear Professional School“ in Karlsruhe ein. Ziel ist die Weiterbildung junger Ingenieure und Naturwissenschaftler zu Experten in allen Bereichen der Kerntechnik.

Den Vertrag zur Gründung der AREVA Nuclear Professional School unterzeichneten heute Ulrich Gräber, Sprecher der Geschäftsführung der AREVA NP GmbH, Professor Dr. Horst Hippler, Rektor der Universität Karlsruhe, und Dr.-Ing. Peter Fritz, für die Energieforschung zuständiges Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Karlsruhe. „Für das KIT bietet die AREVA Nuclear Professional School die Möglichkeit, die kerntechnische Ausbildung auf eine noch breitere Basis zu stellen und junge Wissenschaftler und Ingenieure in einem Forschungsfeld auszubilden, das erstklassige Berufsperspektiven bietet“, freut sich Peter Fritz.

Spezielle Lehrangebote im Bereich Nuklearwissenschaften und Ingenieurwesen am KIT in Verbindung mit der industriellen Erfahrung der AREVA NP bieten beste Voraussetzungen für die Spitzenforschung. Auch den internationalen Austausch junger Forschender im Bereich Kerntechnik will die neue Schule fördern. „Für AREVA in Deutschland ist die Gründung der AREVA Nuclear Professional School ein wichtiger strategischer Schritt. Wir sichern damit die herausragende kerntechnische Kompetenz in Deutschland und fördern eine hochwertige Ausbildung“, sagte Ulrich Gräber. Der Bedarf an Fachkräften ist enorm. Allein in diesem Jahr wird AREVA in Deutschland mehr als 800 Mitarbeiter einstellen.

Die Schule bietet zum einen Blockkurse zur Vertiefung bestimmter Themen. Zum anderen können junge Ingenieure und Naturwissenschaftler in einem zweijährigen Programm Forschung und Entwicklung auf verschiedenen Gebieten wie etwa Reaktorphysik, Thermohydraulik oder Werkstofftechnik betreiben und Spezialwissen akquirieren. Ein dreijähriges Programm gibt darüber hinaus die Möglichkeit, die Studien mit einem Doktortitel abzuschließen. Teilnehmende AREVA-Mitarbeiter werden für die Dauer des jeweiligen Programms überwiegend am KIT tätig sein. Gleichzeitig können auch interessierte externe Postgraduierte das Kursangebot der AREVA Nuclear Professional School nutzen. Die Kosten für die Einrichtung der AREVA Nuclear Professional School belaufen sich für AREVA auf eine sechsstellige Summe.

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