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AREVA stiftet Professur in Dresden

Dresden

02. Dezember 2009

Das Unternehmen AREVA finanziert eine Stiftungsprofessur für bildgebende Messverfahren für die Energie- und Verfahrenstechnik in Dresden. AREVA ist weltweit führend im Bereich der Kerntechnik und liefert Anlagen zur CO2-freien Stromerzeugung, von Kernkraftwerken bis hin zu Biomasse- und Windenergie- Anlagen. Im Rahmen des Engagements stellt das Unternehmen für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren bis zu 260.000 Euro jährlich zur Verfügung. Am 3. Dezember 2009 unterzeichnen Vertreter der TU Dresden, von AREVA sowie des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD) eine entsprechende Vereinbarung.

Mit der AREVA-Stiftungsprofessur soll das Forschungsgebiet der bildgebenden Messverfahren, die für die Simulation, Auslegung, Überwachung und Steuerung von Prozessen in der Energie- und Verfahrenstechnik immer bedeutender werden, in Dresden intensiviert werden. Das Unternehmen AREVA fördert die Stiftungsprofessur, die in einem gemeinsamen Berufungsverfahren von TU Dresden und FZD besetzt werden soll, zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren mit bis zu 260.000 Euro jährlich. Außerdem beteiligt sich AREVA an der Erstausstattung der Stiftungsprofessur mit einem Betrag von 150.000 Euro.

Mit der TU Dresden und dem Unternehmen AREVA unterhält das FZD bereits vielfältige Kooperationen. Durch die Stiftungsprofessur wird die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie weiter gestärkt und die Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung im Rahmen der Forschungsallianz DRESDEN-concept in hervorragender Weise gefördert. So stellt die TU Dresden die für die Stiftungsprofessur notwendige Infrastruktur, zum Beispiel Arbeitsräume, bereit. Der künftige Inhaber der Professur wird seine Forschungstätigkeit vornehmlich am FZD ausüben und dort eine Arbeitsgruppe für bildgebende Messverfahren leiten.

Auf diesem Gebiet besitzt das FZD eine hohe Kompetenz sowie besonders enge Verknüpfungen mit der TU Dresden. „Die Stiftungsprofessur gibt uns die Möglichkeit, uns im Bereich bildgebender Messverfahren gemeinsam mit der TU Dresden wesentlich zu verstärken“, so der Wissenschaftliche Direktor des FZD, Prof. Roland Sauerbrey. Zudem können am FZD an einzigartigen Versuchsanlagen Strömungsverhältnisse, wie sie typischerweise in Kühlkreisläufen von Kernkraftwerken vorkommen, untersucht werden. „Durch verfeinerte oder neuartige Messverfahren kann die bereits sehr hohe Sicherheit von Kernkraftwerken noch weiter verbessert werden“, unterstreicht Ulrich Gräber, Geschäftsführer der AREVA NP GmbH, das große Interesse der kerntechnischen Industrie an modernster Messtechnik.

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